Die Merseburger Fürstengruft

Die Merseburger Fürstengruft

Markus Cottin u.a.
Hrsg.: Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz

80 Seiten, zahlr. Abb.
2011, Michael Imhof Verlag, Petersberg

Die Merseburger Fürstengruft diente der wettinischen Sekundogenitur Sachsen-Merseburg (1637 - 1738) als Grablege. Hier wurden in 35 Zinn- und 2 Holzsärgen nahezu alle Mitglieder der Dynastie bestattet. Dazu gehöre neben den Herzögen und Administratoren Christian I., Christan II., Moritz Wilhelm und Heinrich auch die Herzoginnen Christiana, Erdmuth Dorothea und Elisabeth sowie zahlreiche Kinder. 
Die prachtvollen barocken Särge zeigen eine ungewöhnliche Formenvielfalt und legen nicht nur vom Leben der Bestatteten Zeugnis ab, sondern auch von den Fertigkeiten der Künstler, die die Entwürfe geschaffen haben, sowie der ausführenden Handwerker.

Nach Jahren der Verwahrlosung konnten die Särge und Grufträume von 2009 - 2011 restauriert und die Geschichte der Fürstengruft wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Damit ist ein barockes Kleinod wiedererstanden, das hier in seinen wichtigsten Facetten vorgestellt wird.

Kleine Schriften der Vereinigten Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, Bd. 10

ISBN 978-3-86568-161-4

Preis: € 6,95
(Preis inkl. MwSt.)
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